Le Cèdre Badenerstrasse

Verführung auf Libanesisch

Mit nicht viel mehr als dem Traum, ein eigenes Restaurant zu eröffnen, kam vor 28 Jahren ein junger Bursche aus dem Libanon in die Schweiz. Sein Name: Maurice Houraibi. Zielstrebig verfolgte er seinen Traum und nach ein paar Zwischenstationen startete er in Zürich mit dem Le Cèdre.

Da die Berührungsängste der Gäste mit dem neuartigen Angebot Mitte der 1990er-Jahre noch gross waren, bot er die libanesischen Speisen zu Beginn nur abends an. Am Mittag standen italienische Menüs auf der Karte. Tempi passati: Inzwischen gehört das Le Cèdre zu den Restaurants für originale libanesische Speisen schlechthin – mittlerweile hat Houraibi ein zweites Restaurant am Bellevue eröffnet, und anfangs 2019 entsteht an der Nüschelergasse das dritte libanesische Lokal.

Im Zentrum des Genusses stehen die Mezze: libanesische Spezialitäten, die in grosser Auswahl frisch zubereitet und serviert werden. Ebenso wichtig wie der kulinarische Genuss ist im Le Cèdre der Gastgeber selbst. Maurice Houraibi kauft jeden Morgen viele der Zutaten frisch auf dem Markt ein, begrüsst danach mittags und abends im Lokal an der Badenerstrasse die Gäste persönlich und orchestriert virtuos den Service. Mit seiner charmanten Art gewinnt er die Herzen der Gäste ebenso, wie es die frischen Mezze vermögen; kein Wunder, ist das Lokal mit seinem Dekor, das stellenweise an 1001 Nacht erinnert, meist rappelvoll.

Neuentdecker der libanesischen Küche klärt das Team des Le Cèdre zudem gerne über die Zutaten und die Zubereitung der Speisen auf. Kurz: Wer sich kulinarisch von einer authentischen Feinschmeckerküche aus dem Libanon überzeugen lassen will, kommt am Le Cèdre kaum vorbei.