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UNSERE GESCHICHTE
Essen gehen ist nie nur Essen. Es ist die Verabredung am Freitagabend, der Ort, den man Gästen zeigt, die kleine Entdeckung, von der man noch Tage später erzählt. Eine gute Adresse zu kennen, ist ein leiser Luxus. Sie weiterzugeben, eine Freude. Aus diesem Gedanken ist Fine to Dine entstanden.
DER ANFANG

Fine to Dine begann als gedrucktes Magazin — eine Gästezeitung, herausgegeben von der Berest AG, einem Basler Gastronomieunternehmen mit langer Erfahrung im Gastgewerbe. Es war keine Restaurantkritik und kein Branchenverzeichnis, sondern etwas Eigenes: zusammengestellt von Gastgeberinnen und Gastgebern selbst, die ihre Gäste auf eine Entdeckungsreise mitnehmen wollten.
Der Gedanke dahinter war so einfach wie charmant: Wer ein gutes Lokal führt, kennt die anderen guten Lokale. Also empfahlen sich die Gastgeber gegenseitig und luden die Gäste ein, wieder einmal Neues auszuprobieren. «Kulinarische Top-Adressen in Stadt und Land» stand auf dem Titel, und neben dem Schriftzug hing das Zeichen mit dem gekreuzten Besteck, wie ein altes Wirtshausschild am schmiedeeisernen Ausleger.
Fine to Dine, Nr. 1 · Mai 2009
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Mit der Gästezeitung «Fine to Dine» haben sich engagierte Gastgeberinnen und Gastgeber aus verschiedenen Regionen das Ziel gesetzt, Sie, liebe Gäste aus nah und fern, auf eine Entdeckungsreise mitzunehmen.
— finetodine.ch, «Wir über uns», 2010
2010

Schon ein gutes Jahr nach dem ersten Heft kam eine zweite Idee dazu: Gutscheine für die Restaurants, die im Magazin vorgestellt wurden. Der Grundsatz dahinter: 100 Prozent des Gutscheinwerts gehen an den Betrieb, keine Provision, keine Gebühr. Das unterschied die Fine-to-Dine-Gutscheine von allem, was es damals gab. Einzigartig ist dieses Konzept in der Schweiz bis heute geblieben.
Aus dem Magazin, das gute Adressen empfahl, wurde damit ein praktisches Geschenk: ein Abendessen in einem der porträtierten Häuser, verpackt im roten Schleifenband. Die Gutscheine gehören seither fest zu Fine to Dine.
Gutschein-Inserat, Fine to Dine, 2010

Die Erweiterung
Lange war Fine to Dine vor allem das gedruckte Magazin. 2018 die erste Zürcher Ausgabe mit eigenen Adressen und Gastgebern. Möglich machte das die neu gegründete Fine to Dine Genuss AG, geführt von Ralph Lindenmann.
Es blieb nicht bei Zürich. In kurzen Abständen kamen weitere Regionen dazu: 2020 die Zentralschweiz, 2022 das Mittelland, 2025 die Ostschweiz. Aus einer regionalen Gastgeberzeitung war eine Genusszeitung mit fünf regionalen Editionen geworden.
DIE GESICHTER
In jeder Ausgabe kommt eine bekannte Persönlichkeit aus Kultur, Sport oder Gesellschaft zu Wort, seit 2018 im Gespräch mit Christa Rigozzi. Über die Jahre und alle Regionen hinweg ist daraus eine lange Liste geworden.
Nik Hartmann · Christa Rigozzi · Sandra Studer · Andreas Caminada · Kurt Aeschbacher · Wendy Holdener · Sven Epiney · Marco Streller · Christian Jott Jenny · Rainer Maria Salzgeber · Baschi · Kiki Maeder · Franco Knie · Benjamin Huggel · Richard Wherlock · Dani von Wattenwyl · Divertimento · Claudio Zuccolini
So ist mit jeder Ausgabe eine ganze Sammlung von Tischgesprächen zusammengekommen.
finetodine.ch
finetodine.ch gibt es fast so lange wie das Heft, anfangs als schlichte Übersicht guter Adressen. Mit den Jahren wuchs die Seite mit der Marke: Aus der Adressliste wurde eine Plattform, auf der heute über 100'000 Besucherinnen und Besucher im Monat durch mehr als 660 Restaurants in der ganzen Schweiz stöbern.
Auch der Gutschein wurde digital. Aus dem Papier-Gutschein von 2010 wurde der Genuss-Shop: Was früher im roten Schleifenband verschenkt wurde, lässt sich heute online kaufen und einlösen — beim selben Gastgeber, und immer noch mit dem Grundsatz, dass der volle Betrag im Betrieb bleibt.
Zwei Bilder, viele Jahre dazwischen, dieselbe Aufgabe: jemanden an einen guten Tisch bringen.

finetodine.ch 2010 · finetodine.ch heute
DIE TITELSEITEN
Am schönsten lässt sich die Entwicklung auf den Titelseiten ablesen. Legt man die Ausgaben von 2010 bis heute nebeneinander, sieht man dem Magazin beim Älterwerden zu. Aus dem dicht bedruckten Heft der frühen Jahre ist ein aufgeräumter Auftritt geworden.

Ausgabe 3 · 2010 | Ausgabe 13 · 2015 | Ausgabe 18 · 2017 | Ausgabe 35 · 2026
Eines ist über alle Jahrgänge gleich geblieben: das gekreuzte Besteck.
Vom Wirtshausschild der ersten Ausgaben bis zum runden Siegel von heute wurde es immer wieder neu gezeichnet und blieb doch dasselbe.
HEUTE
Zweimal im Jahr erscheint das Genussmagazin, in fünf Regionen: Basel, Zürich, Zentralschweiz, Mittelland und Ostschweiz.
Die Form hat sich verändert, der Gedanke dahinter nicht. Fine to Dine gehört zur Berest Gruppe, einem Basler Gastronomieunternehmen mit mehr als vierzig Jahren Geschichte. Und es geht noch immer um das, womit 2009 alles begann: den Gästen zeigen, wo es sich lohnt, einen Tisch zu reservieren.