Restaurant Turbinenhaus

Haus am Strom

Zugegeben: Die Limmat einen Strom zu nennen, ist hochgegriffen. Ein elektrisierender Moment ist es aber fraglos, wenn die untergehende Sonne durchs grosse westliche Fenster des Turbinenhauses auf die rot-weiss karierten Tischdecken fällt und das stilvolle Interieur in goldenes Licht taucht.

Überhaupt besitzt das Restaurant an der Limmat mit dem schönen Garten und der geschichtsträchtigen Architektur eine besondere Aura. Entsprechend ist es Anziehungspunkt für Spaziergänger, Jogger, Familien und – Geniesser!

Seit Frühling 2018 wird das charmante Restaurant von Reshat Shalaku (Tre Fratelli, zum Artikel) betrieben, an der Front stehen seine Frau Vera sowie der Vollblutgastronom Alex Ritter. Zusammen mit dem Team schaffen sie eine angenehm familiäre Atmosphäre. Gut aufgehoben fühlt man sich aber auch wegen dem, was aus der Küche von Lukas Grossen und Gian Luca Gravagno kommt. Die zwei Jungtalente überzeugen mit ihrer einfallsreichen, gutbürgerlichen Küche mit mediterranem Einschlag und verzaubern die Gaumen zum Beispiel mit dem Turbinenhaus-Burger und dem Zürcher Oberländer Rindshohrücken an Morchelsauce. Mit den hausgemachten Kalbs-Hacktätschli kann das Turbinenhaus ein Gericht vorweisen, für das einige Gäste immer wieder hier einkehren. Mit Shalaku als Wirt und Weinliebhaber ist das Turbinenhaus stets auch mit besonderen Weinen versorgt. Während des Winters wird sonntags zudem Glühwein ausgeschenkt, und brunchen kann man im kleinen Bruder des Tre Fratelli übrigens auch vorzüglich.