20.Okt

Restaurant Noohn

Poké – Hawaii im NOOHN

Das NOOHN gehörte zu den ersten Restaurants in der Schweiz, die Poké anboten. Dieser rohe Fischsalat mit Thunfisch oder Lachs aus Hawaii ist in der Trendmetropole New York äusserst angesagt. Dort führen zahlreiche Restaurantketten Poké und weiteren Südseefood im Angebot.

Proteinreiche, fettarme Gerichte wie Sashimi und Poké kommen generell gut an bei den fitnessbewussten Grossstädtern, hat doch «Low-Carb»-Ernährung heutzutage einen hohen Stellenwert bei allen, die auf die Linie achten. Das polynesische Gericht Poké steht nun seit geraumer Zeit erfolgreich auch auf unserer Speisekarte und passt perfekt zum Konzept unserer euroasiatischen Küche. Denn der so benannte Thunfischsalat, meist auf Reis gebettet, stammt ebenfalls aus einer Fusions-Küche, ist doch die Hawaii-Küche einst von polynesischen, asiatischen, amerikanischen, australischen und neuseeländischen Einflüssen geprägt worden. Namentlich japanische Einwanderer haben ihre eigenen Rezepte, Gewürze und Zutaten nach Hawaii gebracht.

Übrigens, man achte auf die Schreibweise «Poké». Warum? Poke, ohne Akzentzeichen geschrieben, heisst im Englischen so viel wie «Schubs» oder «Stoss». Und das wäre doch etwas irreführend, vor allem für unsere vielen englischsprachigen Gäste!

Hier für alle, die es einmal selber ausprobieren möchten, das Rezept!

Ahi Poké
Roher, marinierter Thunfisch mit japanischem Sushi-Rundkornreis

Zutaten:

  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Mirin
  • 1 TL geröstetes Sesamöl
  • 1 TL Sesamsamen (und ein bisschen als Garnitur)
  • 1 Prise Shichimi Chili Pfeffer (optional, auch Cayennepfeffer, Chilischoten, etc.)
  • 2 – 3 EL Frühlingslauch, sehr fein geschnitten
  • 150g Gelbflossenthunfisch (Sashimi Qualität), gewürfelt
  • 1 Avocado, gewürfelt
  • 1 Mango, gewürfelt
  • Sushi Reis
  • Macadamia Nüsse, Goma Wakame Salat, Shiso Blatt, eingelegter Ingwer

(Wer vom Verzehr rohen Fischs Abstand nehmen will, kann für die Poké-Zubereitung auch gekochte Crevetten oder Oktopus verwenden.)