Mimis Foodblog

Mimi war als Kind schon gerne immer mittendrin, anstatt nur dabei: Im Garten das Gemüse anpflanzen, es später zu ernten und dann auch zu essen. Mimi weiss noch, als ob es gestern Mittag gewesen wäre, wie sie ihre ersten Erbsen frisch vom Strauch gepflückt und gegessen hat. Die Erbsenschoten rochen leicht süsslich und kaum hatte sie die Schalen geöffnet, fanden sich dort die leckeren Erbsen. Knackig frisch, süsslich und einfach lecker. Mhmmm… ein Traum – nur leider haben sie es dann nicht mehr in den Kochtopf geschafft. Es geht einfach nichts über frische Zutaten.


Nachdem ihre Familie einige vermutlich ungeniessbare Back- und Kochversuche in meiner Kindheit über sich ergehen liess und sie Mimi stets bestätigten und unterstützen, wurde ihr erstes selbstständiges Gericht statt dessen ein Klassiker: Spinat, Salzkartoffeln und ein Spiegelei.


So hat sie die Liebe zum Kochtopf und Backofen gefunden. Ein wenig Freigeist ist sie jedoch immer geblieben. Sie schafft es leider nie, sich an ein Rezept zu halten. Meist hat sie einen Geschmack und eine Idee im Kopf und beginne dann einfach zu Kochen. Variationen während des Kochens sind bei ihr an der Tagesordnung. Somit sind Kochbücher für sie eine wunderschöne Quelle der Inspiration – jedoch nie eine Anleitung. Daher kann sie ihre Rezepte stets erst nach dem Kochen oder Backen niederschreiben.


Bei ihr steht somit der Genuss, die Geselligkeit und die Experimentierfreude im Vordergrund. Da ihr frische Zutaten und der Geschmack der einzelnen Komponenten sehr wichtig ist, verzichtet sie in ihrer Küche völlig auf die „kleinen Helferlein“. Päckchen, Brühen, Soßenbinder etc. haben bei ihr schon lange Küchenverbot.


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