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Tradition modern gelebt

Schon beim Betreten des Ochsen in Arlesheim spürt man die 300-jährige Vergangenheit des Hauses. Fotos aus früheren Tagen und Trophäen der letzten Jahrzehnte ent-führen die Besucherinnen und Besucher in die reiche Geschichte eines Dorfgasthofs mit eigener Metzgerei. «Fleischgenuss mit Familientradition» ist hier das Credo.

Bereits in vierter Generation führen Barbara und Christoph Jenzer ihre beiden Betriebe, das Hotel Restaurant und die Metzgerei, in die Zukunft. Mit Power und Leidenschaft meistern sie den spartenübergreifenden Spagat und wissen Synergien klug zu nutzen. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von Geschäftsführerin Sibylle Böhler und einem einsatzfreudigen und motivierten Team. Vor vier Jahren wurde der Hotelbereich inklusive Rezeption komplett erneuert und die 35 Zimmer modern und stilvoll renoviert. In jedem Zimmer schmückt ein Foto aus der Familien- und Firmenchronik die Wandtapete.


Ausbilden für die Zukunft

Ab August 2021 werden im Ochsen sechs junge Frauen und Männer zu professionellen Köchen, Restaurantfachfrauen und Hotelkommunikationsprofis ausgebildet. Ihre Vorgesetzten freuen sich auf die Aufgabe, ihre Leidenschaft und die Vorzüge ihres erfüllenden Berufs weitergeben zu dürfen. «Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn der Funke überspringt und unsere Schützlinge mit Eifer dabei sind», sagt Sibylle Böhler, «und nach der Ausbildung im Gastgewerbe steht ihnen dann die Welt offen!»


Nachhaltigkeit ist Trumpf

Überlieferte Gewohnheiten und eingespielte Prozesse immer wieder zu hinterfragen, ist das beste Rezept für eine nachhaltige Betriebsführung. Seit Jahrzehnten bieten das Restaurant und die Metzgereien von Jenzer ausschliesslich Schweizer Fleisch in Jenzer-Natura-Qualität aus der Region an. Nach dem «From nose to tail»-Prinzip stehen auch «Butcher’s Cuts» (einst «Metzgerstück» genannt), Innereien, Kopfbäggli oder andere, weniger bekannte Fleischstücke auf dem Ochsen-Speiseplan. Damit wird den Gästen gezeigt, dass es nicht immer ein Filet sein muss, wenn Fleischgenuss zelebriert werden soll.


Von nah statt aus der Ferne

«Frisch gefangene Forellen aus dem Doubs ziehen wir exotischen Fischen vor, die um die halbe Welt geflogen werden», betont Sibylle Böhler. «Und unser Trumpf sind belgische Frites – bekanntlich die besten, weil sie im Rinderfett frittiert werden und nicht in Erdnussöl aus den USA oder Afrika.» Bei den Pommes made by Jenzer bleibt auch die Schale an den Kartoffeln; so werden 20 Prozent des Abfalls vermieden. Das Mineralwasser? Kommt nicht aus Italien, sondern aus dem Baselbiet. Wer stilles Wasser bevorzugt, kann auch nach dem Grander-System belebtes Hahnenwasser bestellen. Aus der Gegend sind in den Jenzer-Betrieben aber nicht nur Lebensmittel, sondern auch Handwerker und Lieferanten. Und wenn immer möglich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


E-Mobilität willkommen

Zum gelebten Nachhaltigkeitsgedanken gehört schliesslich auch die Ladestation für Elektroautos, die der Ochsen erst kürzlich installiert hat. Damit wird das Engagement der Familie Jenzer und ihr Leistungsausweis auf diesem immer wichtiger werdenden Gebiet auch gegenüber Gästen und Kunden ausgewiesen und von einschlägigen Zertifikaten wie Swisstainable oder Ibex Fairstay bestätigt.


Hotel Gasthof zum Ochsen

Fleischgenuss mit Tradition Wohl kaum ein Gasthof ist so eng mit seiner Fleischtradition verbunden wie der Gasthof zum Ochsen. Seit Generationen bilden beste Fleischqualität und unsere Gastlichkeit auf hohem kulinarischem Niveau eine perfekte Symbiose.

Ermitagestrasse 16
4144 Arlesheim


www.ochsen.ch